Der Kauf eines modernen Inverter-Schweißgeräts ist eine Investition in Qualität und Arbeitskomfort. Wenn du jedoch das Gerät aus der Verpackung nimmst und mit dem ersten Schweißvorgang beginnst, kannst du mit einer ärgerlichen Realität konfrontiert werden. Die Lichtbogenzündung ist schwierig, die Elektrode klebt ständig am Material fest, und bei dickeren Werkstücken scheint das Gerät keine Leistung zu haben, obwohl der Potentiometer auf Maximum eingestellt ist. Die meisten Anfänger geben sofort der Hauptplatine des Geräts oder der schlechten Leistung in der Werkstatt die Schuld. Dabei ist laut Servicepraxis das schwächste Glied im Schweißsystem meist das banalste Element – das Massekabel.
Viele Gerätehersteller statten ihre Schweißgeräte aus Kostengründen mit Kabeln von nur 1,5 bis 2 Metern Länge aus, die aus Materialien geringster Qualität bestehen. Dies zwingt die Schweißer zu einer raschen Modernisierung. In diesem Ratgeber erklären wir, was Masse in der Schweißtechnik aus physikalischer Sicht ist. Wir entschlüsseln die Kennzeichnungen der ŁW-Stecker, entlarven die auf dem Markt grassierende Plage der Aluminiumkabel, die sich als Kupferkabel ausgeben, und stellen eine strenge Tabelle zur Auswahl des Kabelquerschnitts in Abhängigkeit von der Stromstärke der Maschine zur Verfügung.